Dass die Gastrolux Pfanne echt genial ist, habe ich Euch ja schon erzählt. Dass ich darin einmal Dampfnudeln ausprobieren wollte, habe ich auch schon angekündigt. Also habe ich mich mal an die Arbeit gemacht und mich um die Dampfnudeln gekümmert. Das Rezept war bei der Pfanne dabei (es gab ein Begleitheft mit Rezepten zum Nachkochen) wie auch noch andere Rezepte, die ich evtl. einmal ausprobieren möchte. Was Dampfnudeln selbst gemacht betrifft, bin ich einmal ganz böse auf die Nase gefallen und habe meiner Mum (ich war damals Teenager und wollte unbedingt Damfnudeln machen) einen richtig guten Topf zerstört. Damals gab es noch nicht diese tollen beschichteten, hohen Pfannen wie die von Gastrolux.
Alles ist angebrannt und das so sehr, dass es eher eingebrannt statt angebrannt war. Und das, obwohl ich die so gemacht habe, wie es im Rezeptbuch stand. Ich habe mich seit dem nicht mehr an Dampfnudeln ran getraut. Außer die gekauften, die man sogar in der Mikrowelle aufwärmen kann. Aber wirklich geschmeckt haben die nicht. Die Lust wurde gestillt aber der Geschmack hat gefehlt.

Nun kommen wir mal zu dem Rezept.

Dampfnudeln a la Gastrolux Begleitheft

Zutaten: 

1/2 Zitrone (habe ich weg gelassen, da meine Tochter keine Zitrusfrüchte essen soll)
500g Mehl
1/2 Liter Milch (habe 1,5% ige genommen)
20 g Hefe
130 g Zucker
130 g Butter
2 Eier
1/2 Tl. Salz

Zubereitung (ich schreibe sie so, wie sie im Begleitheft stand): 

Die Zitronenschale abreiben. Das mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Knapp 1/4 Liter Milch erwärmen. Die Hefe zerbröseln und mit 80 g Zucker und etwa der Hälte der lauwarmen Milch in dieser Vertiefung auflösen. Etwas Mehl darüber streuen und den Vorteig an einem warmen Ort stehen lassen. Wenn der Teig gegangen ist, kann er weiterverarbeitet werden. Wenn es etwas schneller gehen soll, kann auch mit Trockenhefe gearbeitet werden.

So geht es weiter: 

Etwa 1/8 Liter Milch, 80 g Butter, die Eier, das Salz und die abgeriebene Zitronenschale mit dem Vorteig und dem restlichen Mehl verkneten, bis der teig Blasen wirft (habe allerdings keine gesehen). Aus dem Teig kleine Klöße formen und diese auf einem bemehlten Backbrett zugedeckt gehen lassen, bis sich die Klöße etwa verdoppelt haben. (Einfacher geht es, wenn man aus dem Teig eine lange “Wurst” rollt, diesen portionsweise trennt und daraus dann die Klöße formt)

Die restliche Milch, den restlichen Zucker und die restliche Butter in der Pfanne erwärmen. Die Hefeklöße nebeneinander in den Topf (in die hohe Pfanne) setzen und zugedeckt bei milder Hitze 30 Minuten gar ziehen lassen. Während dieser Zeit darf der Deckel nicht abgenommen werden, die Dampfnudeln fallen sonst zusammen.

Dampfnudeln in der Pfanne
Dazu gab es Vanillesoße und Pflaumen. Normal wollten wir Kirschen dazu essen doch leider waren die an dem Tag im Laden ausverkauft und nochmal einmal fahren wollten wir nicht. Aber auch Pflaumen schmecken echt gut dazu. Kann ich nur empfehlen. Ich denke mal, dass man das nach Lust und Laune variieren kann. Das werden wir auch tun denn jetzt habe ich ja die geeignete Pfanne, mit der ich Dampfnudeln machen kann, wie ich will. Nichts ist angebrannt oder festgeklebt oder eingebrannt. Die Dampfnudeln wurden echt gut und geschmeckt hat es uns allen. 
Die Menge hat bei uns dreien sogar für 2 Tage gereicht. 
Probiert es doch auch mal aus und lasst es Euch schmecken. 
Eure Frozen 

2 comments on “Gastrolux – Der grosse Pfannentest 2013 Part3”

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