Angst ist ein sinnvolles Warnsignal, doch manchmal hat sie uns voll im Griff: Unruhe, Zittern, Schweißausbrüche, Übelkeit bis hin zur Panik – zu viel Angst macht unfrei, trübt die Lebensenergie. Mit der EFT-Klopfakupressur lässt sich schnell und erfolgreich gegensteuern. Dieses Buch hilft bei kleinen oder großen Ängsten, schildert Sofortmaßnahmen und langfristige Strategien. Aus dem Grund habe ich mir das Buch zugelegt. Ich leide schon lange an einer Angst- und Panikstörung. Ab und an mit heftigen Krankheitsängsten. Die Panikattacken sind am Schlimmsten. Wenn man von einem Moment zum anderen so heftige Panik bekommt und man denkt, dass man jetzt sterben könnte, ist das schon ein sehr unschönes Gefühl. Sich da raus zu bringen ist sogar an manchen Tagen sehr schwierig.Manchmal dauert es sogar länger, als nur einige Tage. bei mir war es mal so schlimm, dass es Jahre gedauert hat und ich mich davon jetzt noch nicht ganz erholt habe. Durch Stress und Veränderungen, verschlimmert es sich sogar zeitweise. Viele Menschen können das nicht verstehen und haben dafür auch wenig bis gar kein Verständnis. Ich habe es mir nicht ausgesucht und kämpfe praktisch jeden Tag. Ich möchte das nicht mehr haben aber ich denke, dass der Kampf falsch ist. ich muss zulassen und an mir arbeiten, dass ich mit den Symptomen und der Panik besser klar komme. 

Genau dafür benötige ich Hilfe. In Form von Skills oder jetzt eben durch die Hilfe von EFT. Man sagt, dass man mit der EFT Klopfakupressur wieder etwas mehr Lebensqualität bekommen kann. Einige Tricks hat mir mein damaliger Psychotherapeut schon gezeigt. Aber – wenn ich mitten im Geschäft inmitten von einer Menschenmasse Panik bekomme, kann ich mir nicht wirklich auf die Stirn klopfen. Wer das sieht und evtl. falsch versteht könnte meinen, dass ich ihm/ihr den Vogel zeige. Super – auf Ärger habe ich auch keine wirkliche Lust obwohl ich dann wohl keine Panik mehr hätte. Denn – rege ich mich auf, schimpfe ich, werde ich sauer…what ever – verschwindet die Panik. Gott sei Dank denn daran merkt man, dass es einfach nur eine Kopf- und Gefühlssache ist. Kommt ein anderes, stärkeres Gefühl, verschwindet das Gefühl von Angst (fast).

Mit der Klopfakupressur bekommt man das auch hin. Zudem gibt es Klopfpunkte, die nicht so auffällig sind, wie die Stirn es ist. Zum Glück. All das habe ich in dem Buch von Horst Bensch gelernt. Ich lese mir das Buch immer mal durch um meine Kenntnisse aufzufrischen.

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Ich klopfe mich frei.

Ich war selbst sehr skeptisch. Damals schon bei meinem Therapeuten. Doch man konzentriert sich so auf seine Klopftechnik, das man wirklich ruhiger wird. Ich auf jeden Fall. Ja, man muss es üben. Ich konnte es jetzt auch nicht von jetzt auf gleich. Aber es ist auch ganz witzig. Vor allem, wenn der Kerl (mein Mann)  mich anschaut und mich dann fragt, ob mit mir alles in Ordnung ist. 😉

“Ja klar -ich klopfe nur meine Angst weg”. – Na, wenn es weiter nichts ist.

Er selbst liest das Buch mittlerweile auch. Denn wenn ich doch mal eine Attacke bekomme, möchte er mir natürlich helfen.Wenn ich dann sage dass ich Angst habe, kommt von ihm nicht mehr so oft – “Du brauchst keine Angst haben” – er sagt mir dann eher, an welchen Stellen ich klopfen soll. Sehr praktisch.

 

Eure Frozen


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