Heute wird es mal wieder Zeit, für eine Buchrezension. Und zwar möchte ich Euch heute ein Buch vorstellen, was ich mir wegen meinen eigenen Ängsten durchgelesen habe. Ich habe allerdings einige Anläufe gebraucht um zu verstehen, was die Autorin da von mir will. Denn zuerst hat mich manches sehr “getriggert”. Doch später hat es bei mir “klick” gemacht und ich habe verstanden, was sie mir als Leser und Betroffene damit sagen möchte. Es hat etwas gedauert aber der springende Punkt kam bei mir dann doch. Natürlich sind meine Ängste nicht weg und ich habe eine Menge Arbeit vor mir. Aber ich habe einige Punkte, die ich jetzt tatsächlich angehen kann. Manchmal muss auch ich eben mit der Nase drauf gestupst werden. Nun möchte ich Euch natürlich etwas mehr zu dem Buch erzählen. 

Infotext zum Buch Mut zur Angst von Dr. med. Lissa Rankin:

Angst entfaltet eine starke Wirkung. Sie zeigt uns mehr als jede andere Emotion, mit welchen persönlichen Themen wir uns wirklich auseinandersetzen müssen, um wachsen zu können. Gestützt auf wissenschaftliche Studien und anhand zahlreicher Fallbeispiele verdeutlicht Lissa Rankin, Ärztin und Bestsellerautorin, was unsere Ängste uns darüber sagen, wer wir wirklich sind. Sie zeigt Wege auf, wie Angst uns den Weg zu Wohlbefinden und zu einem authentischen Leben weisen kann. Wenn wir die Botschaft hinter unseren Ängsten erkennen, bereiten wir den Boden für ungeahnte neue Möglichkeiten.

Dieses Buch ist ein großartiger Mutmacher – mit zahlreichen Übungen, um unseren Mut zu kultuvieren, die Angst zu besiegen und zu entdecken, was wirklich in uns steckt.

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Es gibt aber auch Punkte in dem Buch, die mir mehr geschadet haben, statt geholfen. Da ich durch meine Panikattacken auch Krankheitsängste bekommen habe und eh schon Angst vorm Tod habe, hat mir das Buch an manchen Teilen extrem zugesetzt. Zum Beispiel erzählt mir JEDER Arzt, dass bisher noch keiner an Angst gestorben ist. In dem Buch steht das Gegenteil. Dann wird von Kindern erzählt, die auf dem Zahnarztstuhl verstorben sind. Jugendliche, die nach eine schlimmen, traumatisierenden Nachricht einfach tot umgefallen sind. Das waren Momente in denen ich dachte – Warum schreibt die gute Frau ein Buch für Angstpatienten? Die macht uns doch nur mehr Angst.

Aber ich glaube, dass das der Knackpunkt ist. Eins Psychologin hat sowas in der Art mal mit mir versucht. Ich bin allerdings nie wieder zu ihr gefahren, weil ich das nicht verkraftet habe. Ich denke, dass die Fallbeispiele uns zu Nachdenken anregen sollen. Das immer was passieren kann und das wir den Tod,vor dem wir so panische Angst haben, nicht aufhalten können.

Wie gesagt – es war sehr schwierig für mich und ich wurde tatsächlich sehr oft getriggert. Aber auf der anderen Seite müssen wir Ängstler uns wohl mal bewusst werden, dass auch wir irgendwann tatsächlich sterben müssen. Wir sollten uns damit auseinandersetzen und keine Angst davor haben denn durch die Angst vor dem Tod machen wir uns unser ganzes Leben kaputt.

Das Buch ist keine einfache Lektüre und es kann sein, dass man erst stärkere Probleme mit sich selbst bekommt. Aber es regt wirklich zum Nachdenken an.

Allerdings empfehle ich dieses Buch keinem, der labil ist und unter sehr starken Panikattacken leidet. Wie schon erwähnt…ich selbst hatte echt Probleme damit.

 

Eure Frozen

 


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