Aktuell befasse ich mich wieder vermehrt mit dem Thema „Gesunde Ernährung“. Das kommt daher, da ich letztes Jahr Hashimoto mit einer Unterfunktion meiner Schilddrüse und Gicht diagnostiziert bekam. Letztes Jahr hatte ich aber ziemlich viel im Kopf. Privat und auch beruflich war viel los. So langsam habe ich wieder Zeit für mich und auch dafür, mich um mich selbst zu kümmern. Was übrigens in meinen Augen sehr wichtig ist. Also kam ich auf die Idee, mal zu schauen, was ich Ernährungstechnisch machen kann, um meine Schilddrüse glücklich zu machen und meine Gichtschübe in Grenzen zu halten und dabei habe ich einiges gefunden, was ich nun auch umsetzen möchte. Ich versuche es zumindest. 

 

Ernährung bei Gicht und Hashimoto

Zuerst wird die Ernährung umgestellt

Ich habe mir im Internet rausgesucht, welche Lebensmittel empfehlenswert, bedingt empfehlenswert und nicht empfehlenswert für beide Erkrankungen sind. Zuerst habe ich die Welt nicht mehr verstanden, da es so viele Lebensmittel gibt, die ich nun nicht mehr bzw. nur noch in Maßen essen darf. Aber dafür gibt es zum Glück Lebensmittel, die ich bei Gicht und bei Hashimoto ohne Probleme vertrage. Also halte ich mich größtenteils daran und probiere nun aus, was mir und meinem Körper gut tun wird. Zudem soll 16 zu 8 Fasten für die Gesundheit förderlich sein. Also versuche ich genau das ab jetzt auch.

16 zu 8 Fasten

16 Stunden fasten und 8 Stunden essen… Hört sich ja eigentlich nicht so schlimm an. Trotzdem ist es eine Umstellung. Zudem muss ich meine Fasten- und Essenzeiten an meine Arbeitszeiten anpassen. Aktuell faste ich von 20.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr darf ich wider essen. Was jetzt aber nicht bedeutet, dass ich nun sinnlos alles in mich reinstopfen darf, was ich will. Ich richte mich an meine empfehlenswerten Lebensmittel und auch an meine täglichen Kalorien, die ich mit Lifesum tracke. Ich schaue zwischendurch auch auf die Punkte von WW Deutschland. Ja, es ist viel aber ich möchte auf meine Gesundheit achten und zudem auch noch bisschen was abnehmen.

Regelmäßig zur Blutabnahme

Wer mich kennt weiß, dass ich damals wirklich Probleme mit der Blutabnahme hatte. Letztes Jahr war ich allerdings öfter beim Arzt und auch in der Radiologie. Dort ist sogar ein kleines Missgeschick passiert. Da man bei mir nur Blut an der Hand abnehmen kann, weil man bei mir keine Venen findet, musste dort auch die Substanz gespritzt werden. Dabei ist dann irgendwie die Vene geplatzt, was mir tierisch weh getan hat. Aber – Ich habe es geschafft. Wieder eine Phobie so gut wie überwunden durch Konfrontation. Klar, ich bin heute noch aufgeregt, wenn ich zur Blutabnahme muss. Vor allem habe ich keine Lust darauf, dass evtl. wieder einmal eine Vene platzt. Die Arzthelferinnen meines Hausarztes sind aber sehr vorsichtig und sie wissen Bescheid, wie man bei mir das Blut zum Tropfen bekommt. Hatten wir heute wieder… das Blut läuft bei mir nicht, es tropft. Ich habe es hinter mir und warte nun auch wieder ganz brav auf meine Ergebnisse. Diese werden dann nächste Woche besprochen.

 

Ernährung bei Gicht und Hashimoto

Mein kleines Experiment startete gestern

Gestern war mein erster Fastentag. Da ich normal sehr gerne frühstücke und es bei meinen aktuellen Zeiten leider ausfallen muss, freute ich mich dann um 12.00 Uhr wie eine Schneekönigin auf mein Essen. Es fällt bei dieser Art des Fastens eine komplette Mahlzeit aus. Bei mir ist es zum jetzigen Zeitpunkt das Frühstück. Ich versuche es diese Woche mal. Vielleicht kann ich nächste Woche meinen Plan ändern und ich verzichte dann lieber aufs Abendessen. Dafür benötige ich aber erst einmal meine Arbeitszeiten für kommende Woche. Der gestrige Tag lief ganz gut. Obwohl mir zwischendurch doch mein Kaffee mit Milch am Morgen gefehlt hat. Diesen trinke ich aktuell schwarz. Das ist für mich schon ein richtig große Umstellung aber es ist machbar. Kaffee soll ich laut Empfehlungen eh nur noch (höchstens) 3 Tassen am Tag trinken.

Ob es mir durch diese Art des Fastens besser gehen wird und wie es bei und mit mir weitergehen wird, werde ich nun einmal in der Woche berichten. Ich bin gespannt, wie mein Experiment laufen wird, ob ich es einhalten werde bzw. kann, ob sich mein Blutwerte auf Dauer ändern werden und was mein Körper dazu sagen wird.

 

Deine Yvonne

 

 

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