Ja, ich bin hauptberuflich eine Prinzessin. Ich fühle mich manchmal zumindest so und das ist auch gut so. Es gibt Tage, an denen fühle ich mich wie Aschenputtel. Das sind meine so genannten “Keiner liebt mich Tage” aber das ist pure Einbildung weil ich eigentlich ganz genau weiß, dass ich geliebt werde. Ich brauche auch keinen Prinzen auf einem weißen Pferd. Ich habe meinen Prinzen in einem Subaru Justy. Ich bin trotzdem Hauptberuflich an manchen Tagen eine Prinzessin. Die Prinzessinnen Allüren lege ich dann regelrecht perfekt an den Tag. Ich kann zickig und launisch sein und im nächsten Moment bin ich die liebevollste Person ever. 

 

 

Blaues Blut oder was?

Nein, ich sitze nicht den ganzen Tag hier und dirigiere oder degradiere oder spiele im comeon casino. Das wäre mir ehrlich gesagt zu royal. Blaues Blut habe ich auch keins. Mein Blut ist genau so rot, wie Deins… Oder Deins. Und Dein Blut ist auch rot. Ha! Erwischt 😉 Aber man kann auch eine Prinzessin sein bzw. sich so fühlen, wenn man nicht zu den Royals gehört und nur in einem kleinen Dorf im Westerwald lebt.

Wie fühlt sich denn dieses hauptberuflich Prinzessinnen sein an?

Ich lebe nicht auf den Kosten anderer. So viel steht fest. ich habe auch nie erwähnt, dass ich Tochter zu meinen Berufen zählen kann. ich bin gerne Tochter, Enkelin, Ehefrau, Mama oder Freundin. Ich würde nicht wollen, dass sowas zur Selbstverständlichkeit wird und alle für mich zahlen oder den roten Teppich ausrollen müssen.

Bei mir bezieht es sich eher auf meine Launen. Aber auch darauf wie ich mich fühle, wenn ich mich selbst liebe. Das ist nicht oft aber wenn ich mich selbst liebe, fühle ich mich automatisch gut. Nehme ich mir dann noch die passende Auszeit, fühlt es sich an, als wäre ich eine Prinzessin. In einem wunderschönen Garten, die das Leben einfach genießen kann und auch darf. Das war bei mir leider lange Zeit nicht möglich und da ich es endlich kann, fühle ich mich, wie eine Prinzessin. Somit bin ich Hauptberuflich Prinzessin. Obwohl ich damit nichts verdiene aber alleine dieses Gefühl in solchen Momenten ist einfach unbezahlbar.

Warum “Hauptberuflich”, wenn es doch kein Beruf ist?

Genau das ist der Knackpunkt. Ich bin Hauptberuflich Prinzessin, weil ich mich eben an manchen Tagen so fühle und weil das Gefühl, wie ich es eben schon so schön beschrieben habe, unbezahlbar ist. Somit hauptberuflich und Prinzessin. Meinen Job muss ich natürlich trotzdem machen und ja, ich muss auch kochen, backen, putzen etc. Aber in diesen Momenten, in denen ich mich fühle als wäre ich die Prinzessin Yvonne aus dem Westerwald, muss ich eben gar nichts tun. Außer eben den Moment genießen.

 

Wie seht Ihr das? Könnt Ihr ungefähr verstehen, was ich damit sagen möchte und könnt Ihr nachvollziehen, wie ich mich in solch schönen Momenten fühle?

 

Eure [Prinzessin] Yvonne

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