Sprachassistenten für zu Hause

Vor 4 Jahren fing es langsam an. Heute sind die zahlreichen Sprachassistenten in unserem Zu Hause gar nicht mehr weg denkbar. Wir brauchen sie eigentlich nicht. Sinnvoll sind sie nur deshalb, weil sie uns mehr Bequemlichkeit verschaffen. Letztlich sparen wir uns das Aufstehen von der Couch. Die Sprachassistenten leisten heute viel. Sie steuern das Licht, die Heizung, den Fernseher, das Telefon, die Musik, die Türklingel, die Überwachung und eine Vielzahl von Haushaltsgeräten. Mittlerweile können die meisten Sprachassistenten unsere Stimme recht gut verstehen, auch dann, wenn wir mal auf Grund einer Erkältung heiser sind oder uns nur verstümmelt ausdrücken. Das Angebot ist vielfältig und reicht von den Basisgeräten, smarten Steckdosen, ganzen Haushaltsgeräten bis hin zu Utensilien. -Lederabdeckungen, Halterungen und mehr für die einzelnen Geräte. Die Sprachassistenten für zu Hause sind beliebter denn je, obwohl wir alle die Warnungen kennen, das im Inneren zig Hochleistungsmikrofone stecken, die selbst das kleinste Geräusch aufzeichnen können. Totalüberwachung? Doch dazu unten mehr.

 

 

 

Sprachassistenten haben unser Zuhause erobert

Alexa (Amazon), Siri (Apples) oder der Google Sprachassistent, sie sind längst überall. Ob in Smartphones oder direkt in den Basisgeräten im Haushalt. Alexa ist momentan führend. Hersteller von Glühbirnen, Steckdosen und Haushaltsgeräten haben bereits Schnittstellen zur Verwendung mit den Sprachassistenten eingebaut. Das Licht lässt sich auf Sprachbefehl steuern. Und auch zusätzlich über eine App.

Der Vorteil: Lampen, die keine Dimmung besitzen, können nun zum Beispiel über Philips Hue (mittels Alexa) einfach gedimmt werden und das sogar in unterschiedlichen Farben. Die Telefonate können wir heute einfach über Alexa führen. In den Staaten ist man mittlerweile schon viel weiter. Das liegt aber auch daran, dass in Deutschland ein sehr komplexes Datenschutzgesetz besteht, das es den Anbietern deutlich erschwert.

Musik hören geht heute über Streaming. Wir, die noch Platten kaufen, da sie am Ende doch besser als CD und Co. sind, werden belächelt. CDs, DVDs das haben nur noch Nostalgiker im Regal. Alle anderen streamen.

Das Problem: Der Titel ist nur solange abrufbar, wie auch die Rechte gemietet wurden. Unser Lieblingsstück kann daher ganz schnell wieder von der Streaming-Liste verschwinden. Gut, das wir Nostalgiker noch LPs und CDs haben.

 

 

 

Wie sicher sind Sprachassistenten?

In den Medien wird darüber gesprochen, dass alle unsere Spracheingaben aufgezeichnet werden. Mittlerweile arbeiten Google, Amazon und Co. fest mit den Behörden zusammen. Das Abhören von Strafverfolgungsbehörden ist damit also relativ leicht. Viele gehen sogar davon aus, dass Behörden wie BKA und Geheimdienste auch in Deutschland längst einen direkten Zugriff auf die Geräte haben.

Doch was weniger thematisiert wird, ist wie sicher die Sprachassistenten vor Hackern sind. Und genau hier raten die Experten zur größter Vorsicht. Die meisten der Geräte sollten recht leicht zu knacken sein, ohne dass Kunden es merken würden. Bei Alexa von Amazon leuchtet der oberste Ring, wenn die Mikrofone zuhören. Das ließe sich aber durch einen guten Hacker ganz einfach abschalten, so dass der Betroffene von der Abhöraktion nichts mitbekommen würde.

Letztlich kommen die Sprachassistenten aber bei den jungen Kunden gut an. Dort ist es egal, ob die Privatsphäre verloren geht. Sie posten ohnehin ihr Privatleben in den Sozialen Medien und haben im Gegensatz zu älteren Menschen keine Berührungsprobleme.

Ich selbst habe Alexa zuhause und habe keine Angst, dass man was mithören könnte, da ich absolut nichts zu verbergen habe. Wie siehst Du das?

Deine Yvonne