Die USA sind für viele deutsche Urlauber das absolute Traumland. Sie sind modern, vielfältig und den meisten von uns ohnehin schon aus Film und Fernsehen bekannt. Deshalb wissen Besucher besonders genau, was sie dort erwartet, und sie können den Urlaub bestmöglich nach ihrem Geschmack gestalten. Sie wissen allerdings auch, dass die USA nicht gerade billig sind – alleine schon mit dem Eintritt für eine Familie ins Disneyland kann die Monatsmiete für eine Zweizimmerwohnung bezahlt werden. Trotzdem ist es möglich, die Vereinigten Staaten auch mit geringem Budget zu bereisen. Dieser Artikel verrät einige Tipps.

 

 Spartipp #1: Gut vorbereiten

Gute Vorbereitung ist hier schon die halbe Miete. Das fängt damit an, weit im Voraus den Flug zu buchen, damit dieser so günstig wie möglich ausfällt. Es geht damit weiter, sich mit relevanten Fragen auseinanderzusetzen: Welche ist die preiswerteste Reiseversicherung? Brauche ich ein ESTA oder ein Visum? Besonders bei Missachtung der letzten Frage kann es teuer werden. Denn wer sich bei der Einreise nicht um eine formgerechte Aufenthaltserlaubnis gekümmert hat, wird abgewiesen von der Einwanderungsbehörde abgewiesen. Ein ESTA lässt sich viel unkomplizierter beantragen als ein Visum. Voraussetzung hierfür ist, dass die Reise nicht länger als 90 Tage andauert und der Reisende aus einem Visa-Waiver-Land stammt.

 Spartipp #2: Couchsurfing

Dieser Tipp ist vor allem etwas für junge Leute, da der Altersdurchschnitt der Couchsurfing-Community weit unter vierzig liegt. Für Sparfüchse ist diese Seite jedoch genial: Sie müssen kein Geld für Hotels ausgeben und lernen ihnen fremde Orte aus nächster Nähe kennen – denn Ortsansässige wissen einfach besser als jeder Reiseführer, wo es den besten Burger gibt und wo nach 23 Uhr noch Billard gespielt werden kann. In den USA wurde Couchsurfing gegründet und wurde hier auch groß – die Seite ist hier deshalb besonders beliebt. Wer sich nicht mit den Gastgebern auseinandersetzen und nur einen gratis Schlafplatz abgreifen will, sollte aber besser die Finger davon lassen: Das ist in der Community gar nicht gerne gesehen.

Spartipp #3: Weniger bekannte Orte wählen

Natürlich wäre es schön, den gesamten Urlaub lang den Big Apple zu erkunden. Allerdings rinnt Reisenden das Geld dort nur so durch die Finger. Und günstigere Ziele haben auch etwas zu bieten! Memphis und Nashville gehören zu den am meisten unterschätzten Städten der Staaten, in denen die Besucher kein Vermögen für ein Hotelzimmer hinlegen müssen. Und Washington, DC mag zwar etwas teurer sein; dafür gibt es hier aber auch jede Menge Unternehmungen, die keinen müden Cent kosten.

Spartipp #4: Selbst kochen

Oft macht es Sinn, in ein schnuckeliges AirBnB zu investieren, anstatt in einem Hotel mit Halbpension abzusteigen. Denn dann müssen die Urlauber nicht ständig außerhalb essen – sie können auch einfach im Supermarkt einkaufen und sich ihre eigenen Spaghetti mit Tomatensoße zaubern. Die Ersparnis beträgt oft mehrere Dollar – und ganz am Schluss können Selbstkocher sich ohne schlechtes Gewissen einen Besuch in einem Nobelrestaurant gönnen.
Die USA können teuer sein, müssen es aber nicht. Wer gewillt ist, Abstriche beim Komfort zu machen, hält auch ohne dickes Bankkonto lange hier durch.

 

Deine Yvonne

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