Zum Anfang des Jahres habe ich mir vorgenommen, mir selbst mehr Zeit zu widmen und mehr Selbstliebe zu praktizieren. Zwei Dinge standen dabei im Vordergrund: Zum einen wollte ich mehr darüber lernen, wie man den Alltagsstress besser bewältigen kann, zum anderen habe ich mir vorgenommen, mithilfe einer bewussteren Ernährung ein ausgeglicheneres Leben zu haben. Die Zeit vergeht wie im Flug und bald ist die erste Hälfte des Jahres auch schon vorbei. Vor dem Halbzeitpfiff wollte ich noch einmal die Gelegenheit nutzen, eine erste Bilanz zu ziehen.

 

Eine gesunde Ernährung

Was eine gesunde Ernährung anbelangt, habe ich mich um einiges schwerer getan. Wie ihr wisst, beschäftige ich mich auf meinem Blog umfassend mit dem Thema gesunde Ernährung und Diät. Dabei liegt es mir immer sehr am Herzen, dass man sich nicht mit den Ziffern auf der Waage verrückt macht. Heute ist die Gewichtsabnahme jedoch nicht das zentrale Thema. Ich möchte darüber reflektieren, wie man mithilfe kleiner Veränderungen von innen heraus zu mehr körperlicher und geistiger Ausgeglichenheit gelangt.

 

Ernährungslehre aus der Ayurveda

Ich habe damit angefangen, mich ins Thema Ayurveda einzulesen. Bei Ayurveda handelt es sich um eine traditionelle indische Heilkunst und eines der Kernstücke dieser Lehre stellt die Ernährungslehre dar. Je nach Zusammensetzung sorgen die passenden Lebensmittel für Ausgeglichenheit und Gesundheit für Körper und Geist. Ich muss jedoch zugeben, dass ich als Laie eher auf der Suche nach etwas war, das nicht so aufwendig ist.

 

Super Foods, Green Smoothies, Detox

Wäre es nicht toll, alle gesunden Zutaten einfach in den Mixer zu geben, zu mixen und FERTIG ist es?! Sofort kamen mir die Schlagwörter Superfoods, Detox und green Smoothie in den Sinn. Ernährungsexpertin und Gesundheitstrainerin Sara Varela gibt einige Tipps, um den Alltag ausgeglichener zu bewältigen. Grüne Smoothies und Säfte können einfach zuhause zubereitet werden und helfen, die mentale Ausdauer zu steigern, sodass man auch an einem anstrengenden Tag energiegeladen ist.

 

Meditation und Achtsamkeit

In Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich bereits viel zu den Themen Meditation und ‘Mindfulness’ – oder auch Achtsamkeit – gelesen und einige Arten der Meditation ausprobiert. Ich habe diverse Videos gefunden, die sich hervorragend für den Einstieg in die Meditation eignen. Dabei ist es wichtig, sich nicht mit anderen und deren Fähigkeiten zu messen, sondern ganz individuell seinen eigenen Weg in die Thematik zu finden.

Zu meiner Überraschung habe ich festgestellt, dass Meditation nicht sehr zeitaufwendig sein muss. Es gibt sogar Apps für Smartphones, mit denen man unterwegs kurze Übungen machen kann.

 

Die richtige Atmung

Ich habe verschiedene Atemübungen ausprobiert, um meinen Körper nach einem langen Tag zu entspannen. Man unterschätzt wirklich den Einfluss unserer Atmung und einer guten Haltung, und wie sehr sich beides verändern kann, wenn man darauf achtet.

Jedoch habe ich festgestellt, dass es mir schwer gefallen ist, eine ideale Kulisse zum Entspannen zu finden. Oft habe ich mich vom Straßenlärm ablenken lassen, das Handy hat vibriert oder irgendwelche alltäglichen Dinge haben verhindert, dass ich zu 100% abschalten konnte.

 

Kritzeln zum Entspannen

Tagtäglich verbringen wir Stunden vor dem Bildschirm; E-Mails regieren unser Leben. Wir greifen kaum noch zu Stift und Papier, um etwas aufzuschreiben. Wobei ich selbst totaler Fan von Notizbüchern und Kalendern bin. Die wirklich wichtigen Termine und Erinnerungen schreibe ich mir viel lieber auf, als sie in meinem Handy zu speichern. Erst kürzlich habe ich im Blog über meine Bullet Journal Erfahrung geschrieben. Auch wenn „Mein Bullet Buch“ nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen hat, war es für mich ein erster Schritt, mehr Achtsamkeit zu trainieren. Und wenn ich dieses Buch erst einmal mit einem ganzen Jahr voller Notizen, Erinnerungen, etc. gefüllt habe, vielleicht fühle ich mich ja dann dazu inspiriert, mein eigenes Bullet Journal anzufangen, um meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Wenn ich zu Stift und Papier greife, hilft es mir aber auf jeden Fall, zu entspannen.

 

Ich bin mir sicher, dass wir mit diesen kleinen Dingen unserem Körper und Geist etwas Gutes tun. Ich habe jedenfalls Spaß daran, verschiedene Smoothie- und Saftrezepte sowie diverse Entspannungstechniken auszuprobieren – ich hoffe, dass ich euch inspirieren konnte!

 

Eure Yvonne

 

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