Ob Ihr es glaubt, oder nicht. Ich war letzten Samstag mit der Familie essen. Somit habe ich wieder ein großes Ziel erreicht. Ich arbeite natürlich daran, dass ich dieses Jahr noch mehr meiner Ziele erreichen werde. Doch ich sage Euch – das Gefühl war und ist noch immer episch. Ich war bestimmt 15 Jahre nicht mehr essen. Ich war selbst mit meinem Mann noch nie essen. Ist ja auch irgendwie logisch, da wir 12 Jahre zusammen sind und ich wie gesagt bestimmt 15 Jahre in keinem Restaurant mehr war. Ich habe mir vorgenommen, dass dieses Jahr mein Jahr der Veränderung werden wird. Ich möchte wieder “normal” werden und dafür tue ich auch einiges. 

Hier könnt Ihr Euch das Video dazu anschauen:

Was für ein episches Gefühl!

Dieser Restaurantbesuch war zwar schon eine Zeit lang geplant und ich konnte mich darauf vorbereiten. Trotzdem war es alleine schon neu für mich, dass ich sofort sagte, dass wir mitgehen werden. Und ich habe getan, was ich gesagt habe. Bei mir ist es so, dass ich nichts verspreche, was ich nicht halten kann und wenn ich etwas sage, stehe ich auch dazu. Und ich kann Euch sagen – das geschafft zu haben, war ein episches Gefühl. Ich habe die halbe Nacht nicht schlafen können und hatte Sonntag eine Art Kater. Den hatte ich aber nicht, weil ich zu viel getrunken habe (ich hatte eh nur ein Wasser, was mir aber auch vollkommen ausgereicht hat) sondern durch die ganzen Eindrücke. Das habe ich meistens, wenn ich etwas geschafft habe, womit ich vorher Probleme hatte. Dieses Gefühl war großartig. Nicht der Kater aber eben dass ich es geschafft habe. Und dieses Gefühl lasse ich nicht mehr aus meinem Kopf. Ich habe Blut geleckt und will noch mehr schaffen. Allerdings werde ich mich nicht unter Druck setzen und immer weiter an mir arbeiten. Ich muss sagen, dass ich tatsächlich verdammt stolz auf mich bin.

Ich werde weiter an mir arbeiten!

Ich werde auf jeden Fall weiter daran arbeiten und ich weiß, dass dieses Jahr wirklich anders sein wird. Zudem habe ich beschlossen, mich nicht mehr so viel zu ärgern. Denn auch das stresst. Ich habe gestern einen Artikel zum Thema “Loslassen” geschrieben und ja, daran halte ich mich. Ich lasse los, was mir nicht gut tut (Personen oder Dinge – ganz egal) und ich renne niemandem hinterher. Ich lache jetzt auch mal darüber, wenn sich manche Menschen in den Mittelpunkt stellen und versuchen, andere schlecht zu machen oder zu provozieren. Davon gibt es ja auch genug. Aber – ich lasse das alles nicht mehr an mich ran. Ich könnte dazu noch viel mehr schreiben aber wisst Ihr was? Schreibe ich darüber, geht mir der Mist nochmal durch den Kopf und das will ich nicht. Mein Kopf bleibt verschont von diesem Mindfuck.

Mit der Zeit lernt man…

Mittlerweile weiß ich, wie ich mit manchen Dingen und Situationen umzugehen habe. Vor allem was andere Menschen betrifft. Ich lasse deren Probleme nicht mehr an mich ran. Habe ich lange genug gemacht und es hat mir sogar ziemlich geschadet. Und nein – ich meine niemanden alleine, sondern alles allgemein. Muss man ja erwähnen, da es Personen geben könnte, die sich angesprochen fühlen, obwohl ich hier wirklich ALLES nur allgemein schreibe.

Ich nehme von jetzt an Abstand… Was zählt, ist meine Familie. Ja, und ich selbst natürlich. Auch, wenn es sich etwas egoistisch anhören mag. Dann bin ich ab jetzt eben Egoist. So lebe ich wenigstens ruhiger und auch viel besser.

Ich lass mich nicht unterkriegen!

Eigentlich war ich immer ein Stehaufmännchen. Natürlich gab es in der Vergangenheit Zeiten, in denen ich ziemlich viel gejammert habe, in meiner persönlichen Hölle gelebt habe, viel gemeckert habe, einiges falsch verstanden habe, Verluste erlebt habe, getrauert habe, geweint habe, wie ein kleines Kind, hysterisch Panik geschoben habe und was weiß ich, was ich alles gemacht habe. Es kommt bestimmt hin und wieder vor, dass ich trotzdem noch das ein oder andere von den aufgezählten Dingen tun werde aber danach stehe ich wieder auf, richte mein Krönchen und kämpfe weiter. I am the Queen of fucking everything. Habe ich einfach mal so beschlossen 😉

Jetzt werde ich uns erst einmal unser Abendessen zubereiten. Nach dem ersten Schock (mein Mann hatte einen Arbeitsunfall – es ist aber halb so schlimm) muss ich jetzt erst mal wieder etwas produktiv werden 😉

 

Eure Yvonne

1 Comment on Wieder ein großes Ziel erreicht

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