In nächster Zeit habe ich mal wieder viel vor. Da ich mir einige Ziele gesetzt habe und diese auch erreichen möchte, muss ich natürlich was dafür tun. Wir haben jetzt November und das Jahr ist fast vorbei. Was habe ich dieses Jahr schon geschafft? Das werde ich Euch Ende Dezember erzählen, da ja noch etwas mehr als ein Monat Zeit ist und ich gerne bis dahin noch einiges schaffen möchte. Von daher möchte ich versuchen, mir eine kleine To Do Liste zu schreiben, die ich natürlich immer wieder mal aktualisieren werde. Vor allem möchte ich Euch an meinen Erfolgen teilhaben lassen, da sich dieses Jahr auch schon einige mit mir gefreut haben und ich Euch dafür echt dankbar bin. Das motiviert nämlich auch.  Lest bitte nur weiter, wenn Ihr psychisch stabil seid. Ich möchte keinen mit meinem Post triggern! 

Was möchte ich 2014 noch erreichen?

Das Jahr dauert nicht mehr lange. Somit darf ich jetzt auch keine großen Sprünge mehr erwarten. Aber ich habe trotzdem so meine Vorstellungen.

Noch schaffen möchte ich: 

– Den Weihnachtsmarkt besuchen

– noch 5 Kilo abnehmen

– regelmäßig meine Therapie besuchen

– weiterhin aktiv bleiben

Ich denke, dass das für die nächsten 6 Wochen reicht. Ob ich das mit den 5 Kilo schaffe, weiß ich nicht. Sollte ich es schaffen, habe ich doppelt soviel abgenommen, als ich es für dieses Jahr geplant habe. Wäre doch mal was. Auf dem Weihnachtsmarkt war ich ewig nicht mehr. Daher ist das etwas, was ich dieses Jahr auf jeden Fall vor habe.

Für 2015 habe ich einiges geplant:

– die restlichen Kilos los werden

– schwimmen gehen

– evtl. mal übers Wochenende mal weg fahren

– mal eine Kirmes am Abend besuchen und feiern gehen

– mich weiterhin selbst verwirklichen, damit ich wieder ICH werde

– Muskeln aufbauen und fitter werden

– ein bestimmtes Tattoo stechen lassen (natürlich gibt es dann auch ein Foto)

Und natürlich kommen noch viele Kleinigkeiten dazu. Ich werde auch einige Listen erstellen mit Dingen, die positiv sind und mit denen, die negativ sind. Dann werde ich schauen, was ich tun kann, um die negativen Dinge zu eliminieren oder eben diese in positive Dinge umzuwandeln.  Dieses Jahr hat mich ziemlich gepusht und nächstes Jahr möchte ich noch einiges über Bord werfen und wieder zu der werden, die ich einmal war. Okay – die negativen Seiten muss ich mir nicht wieder aneignen aber ich nehme alles mit, was ich mitnehmen kann. Der Kampf darf beginnen denn – ich habe ein ganz großes Ziel und genau das will ich erreichen. Davon werde ich Euch nach und nach erzählen.

Um meinen neuen Lesern zu erklären, was es damit auf sich hat folgt nun eine kurze “about me” Geschichte. Die lange Version würde den Rahmen sprengen.

Angststörung, Panikattacken, Todesängste und Depressionen sind mir nicht fremd. Seit ich 17 bin, habe ich damit meine Probleme. Damals konnte man da aber relativ gut drüber weg sehen, da die Symptome ganz schnell wieder weg waren. Doch leider blieb es nicht dabei. 2008 bekam ich einen ganz bösen Zusammenbruch. Ich wurde von heute auf morgen in meine persönliche Hölle katapultiert. Ich hatte nur noch Angst – Todesangst. Angst davor, jede Sekunde sterben zu müssen. Die Angst war manchmal so groß, dass ich es mir ganz im inneren sogar manchmal gewünscht habe, damit endlich alles vorbei ist. Doch es war nie vorbei…das Leben war ein einziger Überlebenskampf. Meine Familie hat sich verrückt gemacht vor Sorgen. Keiner kam mehr an mich ran. Ich war weg…ganz einfach in einer anderen Sphäre. Mein Hirn hat sich so gesehen weg gebeamt. Das alles dauerte recht lange bis meine Familie nicht mehr mit anschauen wollte und konnte, wie ich dahin vegetiere. Von meinem kleinen großen Bruder bekam ich einen so heftigen Marsch geblasen, der sich richtig gewaschen hat. Meine Mom hat all ihre Kraft genommen um mir aus dem Loch zu helfen. Die Ketten wurden langsam gesprengt. Rückfälle gab es ohne Ende aber meine Lieben haben mich nicht aufgegeben. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang nicht einmal alleine zum Briefkasten gehen kann. Meine Mom hat mich so gesehen an die Hand genommen und mir das Leben wieder beigebracht.

Wie ist das so…dieses Leben leben?

Es war damals schrecklich. Sehr sehr schrecklich. Mein Arzt sagte, dass das so nicht lebenswert wäre.

Langsam lerne ich es wieder zu lieben. Ich genieße alles, was ich sehe, höre, rieche, schmecke und vor allem, was ich fühle denn Gefühle hatte ich keine in der Zeit. Nur ein Gefühl – ANGST. Egal ob ich mich gefreut habe, Lust auf was hatte, mir was Spaß machte…alles wurde zur Angst. Es gab nichts anderes mehr. Sie beherrschte mich.

Angst

Ich habe jetzt auch noch Angst. Weg wird sie niemals gehen, da Angst ein Ur-Instinkt ist. Aber ich hoffe, dass diese krankhafte Angst irgendwann verschwinden wird. Was ich dieses Jahr geschafft habe, habe ich nur geschafft, weil ich so eine tolle Familie habe, die mir auch wieder gezeigt hat, dass das Leben nicht nur aus Angst besteht. Und nun kommen langsam auch Menschen in mein Leben, denen ich vertrauen kann, die mich ebenfalls unterstützen. Nicht viele aber genau die richtigen. Ich brauche keine oberflächlichen Freunde die nur da sind, wenn es mir gut geht. Ich brauche ECHTE FREUNDE. Danke dafür!

Dankbar bin ich meiner Familie – unsagbar dankbar. Vor allem meiner Mom und meinem Bruder. Meiner Oma, meinem Stiefvater – Euch allen bin ich unsagbar dankbar. Ihr habt mir so viel geholfen…alleine auch was meine Tochter betrifft als ich nicht konnte und ja – Ihr helft mir sogar jetzt noch und ich hätte mir niemals eine bessere Familie wünschen können.

Wer weiß, wo ich ohne meine Familie jetzt wäre.

Daher sind meine Ziele in den Augen anderer wohl recht bescheiden. Für mich sind sie der Weg ins Leben. Der Weg zu meinem ICH.

Wer meinen Weg mitverfolgen möchte, ist hiermit gerne eingeladen. Natürlich wird es auch mal schlechte Tage geben aber ich hoffe, dass die guten Tage die schlechten Tage in den Hintergrund schieben werden.

 

Das Leben ist kein Ponyhof. Das was war, kann man nicht ändern aber man kann es besser machen! Wie gesagt – ich werde hier ab jetzt immer wieder mal berichten, wie es um meine Ziele steht und ich würde mich freuen, wenn Ihr mit mir diesen Weg gehen werdet.

 

Eure Frozen

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