Ich habe eine neue Liebe, die aber erst einmal wachsen muss. So einfach wie ich mir das vorgestellt habe, ist das ganz und gar nicht. Als Teenager war das viel leichter und unbeschwerter. Heute weiß ich, dass damals wirklich vieles einfacher war. Man dachte auch nicht viel nach sondern machte einfach. Heute wird alles nach und nach kaputt analysiert. Moment wovon schreibe ich hier gerade? Nein, ich habe keinen neuen Partner. Nur ein neues Fahrrad. Dem versuche ich aber etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken, da ich am Samstag gemerkt habe, dass es gar nicht so einfach ist, einfach los zu fahren. 

Im Gegenteil. Erst musste das Bike auf Vordermann gebracht werden. Dann wurden die anderen Räder ebenfalls nachgeschaut und dann habe ich mir überlegt, wo wir hinfahren könnten. Naja es hat dann doch noch etwas gedauert, da Tochterkind ihr Rad noch ordentlich putzen musste. Dann mussten noch einmal nach den Gängen geschaut werden und meine Spannung stieg ins Unermessliche. Ich fühlte mich wie ein verliebter Teenager.

Verliebt in ein Mountainbike

Fahrrad

 

Als alle Räder fertig waren, machten wir uns ebenfalls fertig und fuhren los. Im Kopf hatte ich noch immer die Leichtigkeit von damals…als ich noch ein junger Teenager war und…Moment was ist das denn bitte? Wieso klopft nach einer kurzen Strecke mein Herz bis zum Hals? Warum brennen meine Oberschenkel? Nein, das kenne ich aber mal gar nicht von mir und meinen Radtouren damals.

Ja…damals –  eben! Damals ist nicht heute und heute habe ich einige Probleme, mit denen ich arbeiten muss bzw. ich arbeite daran, meine Probleme los zu werden. Gut – das ich älter geworden bin, lässt sich nicht ändern. Aber ich kann an meiner Kondition arbeiten, an meinem Gewicht und an meinem allgemeinen Fitnesslevel. Und genau das werde ich tun. jetzt noch mehr als vorher denn es war mir schon etwas peinlich, dass ich nicht mithalten konnte. Meine Tochter fährt los und fährt und fährt und Mama kriecht irgendwann mal hinterher. So kam es mir auf jeden Fall vor.

Als wir dann wieder zurück gefahren sind, von den Rädern abstiegen, war ich zum Glück doch nicht die Einzige, die Probleme mit den Beinen hatte. Sogar mein junger Hüpfer spürte ihre Oberschenkel nicht mehr.

Zu meinem Projekt “Abnehmen” kommt nun das Projekt “Mountainbike” dazu. Kleine Schritte und genau mit diesen kleinen Schritten werde ich mein Ziel erreichen. Nicht heute und morgen wohl auch noch nicht aber… Bald ganz bestimmt!!! 🙂

 

Eure Frozen

2 comments on “Mein Fahrrad und ich”

    • Vielen, lieben Dank. Bei mir sind es jetzt 8 Kilo in 4 Monaten. Ist mir auch ganz recht denn ich denke, dass es so eher bleibt und der Jojo keine Chance haben wird. Aber es ist echt ein Unterschied, ob man auf dem Hometrainer sitzt oder ob man im Gelände wirklich fährt 😉 Ich bleibe auf jeden Fall dran und werde berichten 😉 Dir drücke ich natürlich auch ganz feste die Daumen!

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